ITALIEN GESCHICHTE DENKMÄLER KULTUR

 

 

III. VON DEM MITTELALTER BIS DIE STADTREPUBLIKEN

IN KÜRZE (vom V bis den XV Jahrhundert)

Nach dem Fall des Westlichen Römischen Reichs (476 n.Chr.) wurde Italien von barbarischen Bevölkerungen, wie die Ostrogoten und die Langobarden, beherrscht. Die Langobarden wurden in Italien von Albwin im VI Jahrhundert geführt, indem sie Byzanters verjagen und ein ziemlich dauerhafte Königreich während ungefähr zwei Jahrhunderten festsetzen. Die langobardische Herrschaft war auch die Ursache des Anbruchs der weltlichen Herrschaft der Kirche.

Die Langobarden wurden durch den Einfall in Italien von Karl dem Großen, der aber mit seiner Eroberung eine unheilbare Spaltung in der Halbinsel verursachte. Das Fränkische Reich spaltete sich in drei Zonen, die den Söhnen Karls gegeben wurden; das zukünftige Teutonische Reich fiel Italien zu.

Alle diese Harrschaften lassten keine dauerhafte Spur auf dem italienischen Boden; die territoriale Mächte, die ausgebeutet worden waren, um die Kontrolle der italienischen Bevölkerungen zu gewährleisten, wurden bald selbständig, indem sie zuerst ein Königreich von Italien und dann das Zertailen der Macht in einzelnen territoriale Entitäten (die Stedtrepubliken) bildeten.

Aus diesen selbständigen Entitäten entstanden die Zünfte und die Universitäten. Indem sie ihre ökonomische und militärische Macht steigerten, erweiterten die Mächtigste Stadtrepubliken ihre Herrschaften, während die Bürgermeisters in ihren Inland konnten, die öffentliche Amter dynastisch zu machen: man gründet so regionale Königreiche, die durch Signorien regiert wurden.

1. ITALIEN IN DER HÄNDE VON DEN BARBAREN UND DIE GRÜNDUNG DER KLÖSTER (vom V bis den VIII Jahrhundert)
2. DIE FRANKEN IN ITALIEN UND DIE GRÜNDUNG DES KIRCHENSTAATS (vom VIII bis den IX Jahrhundert) 
3. DAS GERMANISCHE REICH UND DAS INCASTELLAMENTO (vom X bis den IX Jahrhundert)
4. DER INVESTITURSTREIT UND DAS KÖNIGREICH VON ITALIEN (vom X bis den XI Jahrhundert) 
5. DIE ITALIENISCHE STADTREPUBLIKEN, DIE GRÜNDUNG DER UNIVERSITÄTEN, DIE REGIONALE STAATEN (vom XI bis den XV Jahrhundert)

1. ITALIEN IN DER HÄNDE VON DEN BARBAREN UND DIE GRÜNDUNG DER KLÖSTER (vom V bis den VIII Jahrhundert)

Nach dem Fall des Westlichen Römischen Reichs (476 n.Chr) folgten viele barbarische Bevölkerungen aufeinander, die versuchten, in der italienischen Halbinsel sich wiederzulassen. Die Ostrogoten von Theoderich wechselten sich ab, verjagert von den Byzantern (griechisch-gotisches Krieg), die übrigens ein Gebiet fanden, das durch dreißig Jahren von Krieg geplagt worden war. Wegen dieses schwachen Ergebnis konnten die Langobarden (eine Bevölkerung germanischer Herkunft) nicht schwerlich in Italien eindringen (das Eindringen passierte 568 mit dem König Alboino) und einen großen Teil der Halbinsel erobern, indem sie Pavia (die alte Ticinum) als Hauptstadt festsetzen.

Diese Klima von Unstabilität und Kriege baute die Grundpfeiler für eine asketische kirchlische Antwort.

Nach dem Einfluß der östlichen Tradition, entsprangen die erste Klöster nämlich in Italien, dank Benedikt aus Norcia, der 529 das Kloster in Montecassino gründete, Die berühmte Regel der Benediktiners "ora et labora" (bet und arbeit) ist jedoch vom Jahr 540.

Für Jahrhuderte bleibten die Klöster die einzige Kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zentrums.


2. DIE FRANKEN IN ITALIEN UND DIE GRÜNDUNG DES KIRCHENSTAATS (vom VIII bis den IX Jahrhundert)

Die langobardische Herrschaft dauerte länger als zirka zwei Jahrhunderte, aber sie konnte sich nicht dauerhaft festigen. Außerdem began die nördische Grenze, von der wachsenden Macht der Franken bedroht zu werden. Unter Karls Dynastie erweiterten die Franke nämlich ihre Grenzen im ganzen Europa. Im VIII Jahrhundert entriß der langobardische König Liutbrand die byzantinische Gebiete, die die zwei langobardische Königreiche trennten, und gab sie mit anderen Gebieten dem Papst Sutri. Diese Gebieten bestimmten die Stiftung der weltlichen Macht der Kirche, oder des zukünftigen Kirchenstaats. Diese Schenkung verursachte aber ernste Probleme den Langobarden: der Papst suchte nämlich eine Allianz mit den Franken und so stieg Karl der Große in Italien hinab und besiegte die Langobarden im Jahr 774.

Der VIII Jahrhundert verursachte dann eine Spaltung in der Halbisel, die unheilbar war (trotz des Wechsels der Herrschaften): im Norden wurde Italien von den Franken beherrscht, in der Mitte begann der Kirchenstaat, sich auszuzeichnen, im Süden bleibte das (langobardische) Herzogtum von Spoleto und die südliche Gebiete unter den Byzantern.

3. DER GERMANISCHE REICH UND DAS INCASTELLAMENTO (vom X bis den IX Jahrhundert)

Das Reich Karls war zu weit und verschiedenartig, außerdem nach dem Frankischen Salisches Gesetz mußte das Reich nach dem Tod des Königs unter den Söhnen geteilt werden. So spaltete das Reich Karls sich in drei Teilen (unter den drei Söhnen geteilt: Ludwig, Lothar und Karl der Kahle). Italien wurde dem Reich von Lothar annektiert. Dieses Reich erstreckte sich von der Nordsee bis zu der Grenze mit Latium.

Aus dieser Spaltung stammten zwei verschiedene Reiche: der Französische Königreich und der Teutonische Reich (der gegenwartige Deutschland und österreich, und auch die schon erwähnte italienische Regionen einbezog).

In diesen Jahrhnderten erleidete Europa, das früher unter Karls Herrschaft war, Angriffe una Einfälle von Bevölkerungen aus jeden Grenzen. Aus dem Nord kam der Angriff von den Normannen, die in Normandie und dann in Russland und in südliches Italien sich ansiedelten. Aus dem öst kamen die Angriffe von den Mauren, die vor allem die Regionen neben dem Mittelmeer und die Klöster im Hinterland (wegen ihrer Reichtums angriffen).

Die Europäer konnten diese Angriffe und Einfälle durch die Zentralisierung der bewohnten Gebiete in ein Schloß oder eine defensive Mauer entgegentreten; dieses Phänomen ist das sogennante Incastellamento. 

4. DER INVESTITURSTREIT UND DAS KÖNIGREICH VON ITALIEN (vom X bis den XI Jahrhundert)

Der weltliche Königreich der Kirche gewann eine bemerkenswerte politische wichtigkeit. Die Auseinandersetzung der Wahl der Bischöfe war die Situation, die diese Verstärkung erlaubte. Die vielsagende Episode dieses Streits zwischen Reich und Papstum war der Kirchenbann der Kaisers Heinrich IV von dem Papst Gregorius VIII (Gregorius setze seine Macht in sein "Dictatus Papae" fest); so mußte der Kaiser im Winter 1076-77 in Canossa aushandeln (wenigstens in dieser Gelegenheit).

Der Streit zwischen Reich und Papstum zog die italienische Stadtrepubliken bald hinein. Um der Gründung dieser selbständigen Königreiche anzukommen, soll man einen anderen Schritt machen. Unter der Herrschaft des Kaisers machte das italienische Gebiet sich nämlich gerade selbständig; das war möglich dank geschickter politischer Massnahmen, die die dynastische Erbfolge für einige wichtige öffentliche ämter verleihten. Protagonisten dieser Emanzipation des Reichs waren die Herzogtums und die Marken von Spoleto, Toskana, Ivrea, Friaul; die ruften in Leben eine prekäre Identität genannt Königreich von Italien.

5. DIE ITALIENISCHE STADTREPUBLIKEN, DIE GRÜNDUNG DER UNIVERSITÄTEN, DIE REGIONALE STAATEN (vom XI bis den XV Jahrhundert)

In dieser Zeit, zumUnterschied von den anderen europäischen Regionen und dem Süden Italiens, wo Monarchien gegründet wurden, wurden örtliche selbständige Mächte in dem Nord und in der Mitte Italiens gestift, die Stadtrepubliken genannt wurden.

Die Stiftung dieser neuen Realität war möglich:

Dank der Zentralisierung der Macht in den Händen der örtlichen Bischöfe, die von den Kanonikern der Kathedrale und von den Prominenten Bürgern gewählt wurden.

Dank der wirtschaftlichen Entwicklung, die zuerst auf der Ausbeutung der Lander sich gründete.

Die stiftung der Stadtrepubliken erlaubte die Entwicklung von neuen kaufmännische Realitäten wie die Zünfte: eine Arbeitsteilung (auch topographische, wie z.B. die Stasse der Handwerkers der Wolle, in Florenz) je nach der Aufgaben. Diese Vereinigungen waren die Grundlage des Begriffs von Universitas, der in der Zeit begann, auch die freie Vereinigung von Lehrern und Studenten zu bedeuten; die erste war die von Bologna (1158).

Die Entwicklung der Stadtrepubliken verursachte aber eine andere Entwicklung: derjenige, der die Stadtrepublik regierte, war ein Bürgermeister oder ein Anführer des Volks; solches Amt wude ein Erbannt von den ehrgeizigsten Anführern gemacht.

So entstanden Konzentrationen der Macht in die Hände von wenigen Familien, indem sie eigentliche Signorien erzeugten.

Die Territoriale Ordnung auch wurde verändert. Im laufe der Zeit erweiterten die Stadtrepubliken, die sich eine solide wirtschaftliche und strategische Basis verschffen hatten, ihre Grenzen, indem sie sich in regionale Herrschaften verwandelten.

Dieser Prozeß gipfelte 1454 im Frieden von Lodi, der versuchte, das Ergebnis dieser territorialen Ausbretung von den stärksten Stadtrepubliken zufestigen. 

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